„Ich habe an diesem wunderschönen heilenden Ort in mitten der dänischen Seeluft neue Kraft getankt. Liebevoll beim Yoga und in der Kunst angeleitet, wurde ich durch meine inneren Prozesse geführt. Die Zeit für mich und die Gruppenenergie haben mir eine ausgeglichene und tiefgehende Woche in einer liebevollen Gemeinschaft bereitet. Eine so wundervolle Zeit!“ -Maren

„Für mich war das Retreat eine wunderbare Kombination mit mehreren Bestandteilen.Haus und Garten auf der schönen Insel sind super um Urlaub zu geniessen. Das Programm des Retreats liess dafür genug Zeit. Die gemeinsamen Stunden mit Yoga und Kunst waren gut angeleitet und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Alles in allem eine sehr runde Sache.“ -Sandra

„Das retreat inmitten herrlicher Natur war für mich eine tiefgreifende Erfahrung mit viel weiblicher Energie, Selbsterfahrung durch einfühlsames Yoga und behutsamer Kunsttherapie in der Kleingruppe. Es war so viel Offenheit und Unterstützung und es entstand Nähe vom ersten Augenblick, wo sein durfte was sein wollte wie Lachen,Freude, Schmerz und Tränen. Mein inneres Kind war glücklich. Ich komme wieder.“ -Sabina

„Für mich war es das erste Mal Dänemark, das erste Mal Retreat-Urlaub, das erste Mal kunst-therapeutische Ansätze. So viel Neues kann einem zu Beginn schon ein mulmiges Gefühl versetzen. Doch alle Bedenken waren wie weggepustet, als ich auf den wunderschönen Hof von Kegnaes Garden fuhr. Dieser Ort ist magisch. Umgeben von goldenen Feldern zeigt sich hier die Natur in ihrer ganzen wundervollen Pracht. Der Garten ist geschmückt von Blumen in allen Farben, Formen und Größen und einer anmutigen Birke. Mitten in diesem Garten steht das reetgedeckte, weiße Haus von Iris. Drumherum einige Tiny Häuser, ein Trampolin und ein Schweinestall – ohne Schweine, aber mit Bier und mit viel Platz zum Tanzen. Im „Haupthaus“ befinden sich die einzelnen Zimmer, das große, gemütliche Wohnzimmer, Küche, Atelier und mein absoluter Lieblingsort: der Yoga-Raum.

Die Tage beginnen hier mit einer Tasse Tee in der Küche und einem kurzen Schnack mit den anderen Kursteilnehmerinnen. Dann startet man in den Tag mit einer Yogastunde. Je nach kollektiver Gemütslage passt Manyana die Intensität an – von sportlichen Vinyasa-Flows, zu ruhigeren Yin Sessions und spontanen Tanz- und Lach-Einlagen ist alles dabei. Danach gibt es Frühstück. Warmer Porridge, leckere Smoothies, frisches Brot, jeder kommt auf seine Kosten. Eines meiner persönlichen Highlights war das Frühstück, als Iris entschied für alle Pfannkuchen zu machen. Begründung: „An so einem grauen Tag muss man einfach Pfannkuchen essen.“ Diese Erläuterung empfand jeder als vollkommen schlüssig und niemand widersprach.

Da wir eine Gruppe von 9 Frauen waren, wurden kleinere Grüppchen für die künstlerische Entfaltung gebildet. Der Begriff „Kunsttherapie“ sollte dabei auch eher vorsichtig genutzt werden, da er viele abschreckt. Wie schon zuvor erwähnt, hatte ich selbst keinerlei Vorerfahrungen und war gespannt wie ein Flitzebogen. Von Öl-, Aquarell- und normalen Wasserfarben zu Ton, Collagen und Naturelementen ist alles vorhanden, weshalb der kreativen Entfaltung in diesem hellen, offenen Atelier keine Grenzen gesetzt sind. Der schwierigste Schritt ist eigentlich der, anzufangen. Danach fließt es eigentlich meist ganz von selbst. Aber diese Stimme im Kopf auszuschalten, den Pinsel in die Hand zu nehmen und einfach mal drauflos zu malen, kostet Überwindung und ist nicht zu unterschätzen, aber auch Teil des Prozess. Es ist toll, das eigene Ergebnis am Ende zu betrachten und dann die Augen der anderen Teilnehmerinnen geliehen zu bekommen, die ihre persönlichen Empfinden zum Werk am Ende teilen. Diese Besprechungen sind nicht nach bestimmten Regeln oder Zwängen, sondern ganz frei und auf freiwilliger Ebene. Keiner wird gezwungen Erlebtes zu teilen. Ich habe nur für mich die Erfahrung gemacht, wie gut es tut, Probleme oder Dinge, die einen beschäftigen, in Worte zu fassen. Alles, was ich als Rückmeldung, Antwort oder einfach als Beitrag erhalten habe, hat mich in irgendeiner Form näher zur Lösung gebracht und dafür bin ich so unendlich dankbar.

Zwischen Mahlzeiten und den Kunststunden gab es immer freie Zeit, die mit Strandspaziergängen am Meer, dem Besuch am Leuchtturm und kurzen Schwimmpausen verbracht wurde. Die Natur ist hier so schön, wild und frei. Man möchte sie am liebsten den ganzen Tag betrachten. Die Bäume sind groß und stattgrün, das Meer hat immer eine andere Farbe, die Blumen sind so bunt, die Möwen, die Kormorane, die Algen, die vielen Früchte an Sträuchern und Bäumen, man bekommt nicht genug.“ -Lisa